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Zum Umgang

mit den Orientierungsproblemen

Demenzkranker


 

Orientierungsprobleme

1. Zeitliche Desorientierung
1.1. Wie sich die zeitliche Desorientierung bemerkbar macht
1.2. Mögliche Orientierungshilfen zu Zeitbezügen
1.3. Verhaltensregeln zum Umgang mit zeitlicher Desorientierung
1.4. Verhaltensregeln bei Störung des Schlaf-Wach-Rhythmusses
2. Räumliche und situative Desorientierung
2.1. Verlauf
2.2. Wie sich die räumliche Desorientierung bemerkbar macht
2.3. Milieugestaltung
2.4. Mögliche Orientierungshilfen zu Raum und Situation
2.5. Verhaltensregeln zum Umgang mit situativ Desorientierten
2.6. Verhaltensregeln bei ständigem Hinterherlaufen
3. Desorientierung zu anderen Personen
3.1. Verlauf
3.2. Wie sich die Desorientierung zur Person bemerkbar macht
3.3. Mögliche Orientierungshilfen zu andern Personen
3.4. Verhaltensregeln zum Umgang mit zur eigenen Person Desorientierten
4. Desorientierung zur eigenen Person
4.1. Verlauf
4.2. Wie sich die Desorientierung zur eigenen Person bemerkbar macht
4.3. Verhaltensregeln
5. Desorientierung zum eigenen Körper
5.1. Verlauf
5.2. Wie sich die Desorientierung zum eigenen Körper bemerkbar macht
5.3. Verhaltensregeln zum Umgang mit zum eigenen Körper Desorientierten

Orientierungsprobleme

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1. Zeitliche Desorientierung

1.1. Wie sich die zeitliche Desorientierung bemerkbar macht

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Die innere Uhr ist bei Demenzkranken gestört. Die Folgen sind:

Der Rückzug in die Vergangenheit und seine Folgen:

Isolation

Der Kranke

Nachlaufen:

Tatendrang bleibt

!!! Vorsicht: Psychopharmaka zur Beruhigung stellen das Gehirn ruhig, wodurch es noch schneller degeneriert.

1.2 Mögliche Orientierungshilfen zu Zeitbezügen

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1.3 Verhaltensregeln zum Umgang mit zeitlicher Desorientierung

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Situation: Herr D. nimmt morgens seine Aktentasche, schaut unruhig auf die Uhr, zieht seine Schuhe an und sagt seiner Frau, daß er jetzt sofort zum Dienst müsse und sowieso schon zu spät komme.

Falsches Verhalten: Seine Ehefrau reißt ihm die Tasche weg und versucht ihm das Weggehenwollen auszureden: "Du bist seit 20 Jahren Rentner. Deine Firma existiert schon lange nicht mehr und Deine Arbeitskollegen sind auch schon Rentner oder gar tot."

Reaktion: Panik, fühlt sich unverstanden, nicht ernst genommen

 

Richtiges Verhalten: Die subjektive Situation des Kranken akzeptieren und seine Gewissenhaftigkeit wert schätzen (validieren), z.B.: "Ich weiß du bist stets ein gewissenhafter Angestellter, aber heute ist doch dein freier Tag." oder: "Seit heute hast Du deinen wohlverdienten Urlaub." oder (wenn es paßt): "Warte, bis dich dein Kollege abholt."

  1. macht dem Kranken die Fehlleistung bewußt
  1. wird vom Kranken als Angriff auf seine subjektive Realität (objektive Vergangenheit) empfunden

Beispiel: Fr. C. deckt für mehrere Personen den Kaffeetisch, obwohl nur die Tochter bei ihr ist und sie zu zweit weihnachtlich Kaffeetrinken wollen.

Falsches Verhalten: Korrigieren, sich auf eine Diskussion einlassen, unbedingt richtig stellen wollen

Reaktion: Der Kranke geht in die Verteidigung, Diskussion nervt alle Beteiligten, der Kranke ist aggressiv oder depressiv verstimmt, das Essen schmeckt keinem

Richtiges Verhalten: Den Tisch bewundern, den Kranken loben, sagen "Die Gäste haben angerufen, sie kämen später. Wir fangen schon mal an!". Ggf. unauffällig das überflüssige Geschirr wegräumen.

Reaktion: Der Kranke genießt die Atmosphäre, fühlt sich wohl, sein Selbstwertgefühl ist gestärkt und er vergißt, daß er für mehr Leute gedeckt hat

1.4 Verhaltensregeln bei Störung des Schlaf-Wach-Rhythmusses

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2. Räumliche und situative Desorientierung

2.1 Verlauf

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2.2 Wie sich die räumliche Desorientierung bemerkbar macht

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2.3 Milieugestaltung

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2.4 Mögliche Orientierungshilfen zu Raum und Situation

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2.5 Verhaltensregeln zum Umgang mit situativ Desorientierten

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Situation: Der Kranke (begeisterter Skifahrer) schaut sich im Fernsehen gemeinsam mit seiner Frau Skispringen an - sieht die vielen Zuschauer, und hat Angst, kein freies Hotelzimmer mehr zu bekommen.

Falsches Verhalten: Durch Argumentieren versuchen, die Situation richtig zu stellen - z.B. mit Hinweis auf die Wohnung.

Reaktion: Die Angst wird nicht abgebaut, Verwirrtheit nimmt zu

Richtiges Verhalten: Fernseher ausschalten, Vertrauen vermitteln und beruhigend einwirken, z.B. durch Verweis auf die Zuverlässigkeit des Hotels.

Reaktion: Der Kranke vergißt schnell die für ihn beunruhigende Situation.

2.6 Verhaltensregeln bei ständigem Hinterherlaufen

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Situation:

Defizite:

Bedürfnis:

Hr. H. möchte Sicherheit: Keine Angst haben müssen, verlassen zu werden

Situation aus Sicht des Kranken:

Hr. H.

Falsches Verhalten:

Fr. H. macht Vorwürfe:

Richtiges Verhalten:

Fr. H.

3. Desorientierung zu anderen Personen

3.1 Verlauf

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3.2 Wie sich die Desorientierung zur Person bemerkbar macht

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1. Beispiel:

2. Beispiel: Die Enkelkinder werden nicht mehr erkannt.

3.3 Mögliche Orientierungshilfen zu andern Personen

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3.4 Verhaltensregeln zum Umgang mit zur eigenen Person Desorientierten

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4. Desorientierung zur eigenen Person

4.1 Verlauf

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4.2 Wie sich die Desorientierung zur eigenen Person bemerkbar macht

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4.3 Verhaltensregeln

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Bestätigung finden, ansteigendes Selbstwertgefühl

5. Desorientierung zum eigenen Körper

5.1 Verlauf

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5.2 Wie sich die Desorientierung zum eigenen Körper bemerkbar macht

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Der Kranke kann seine Körpersignale nicht mehr interpretieren, herausfinden was ihn quält und reagiert auf sie nicht mehr angemessen, wie z.B.:

5.3 Verhaltensregeln zum Umgang mit zum eigenen Körper Desorientierten

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Letzte Änderung am 26.09.01

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