Inhalt:
Das Problem:
- Geschäftsunfähigkeit befreit nicht von Zahlungsverpflichtung versicherungsbote.de 03.04.12
- Hubschrauberbesatzung findet vermisste Seniorin suedkurier.de06.03.12
- Tödliche Irrfahrt durch den Schwarzwald Ärzte Zeitung 08.06.09
- Glückliche Rettung: Demenzkranker Mann irrte stundenlang durch die Kälte Mainpost 08.01.09
- Vermisster Heimbewohner wieder da sachsen-fernsehen.de 10.12.08
- 85-Jähriger vermisst Franken-TV.de 02.01.08
- Abgängiger Pensionist leicht verletzt gefunden Kaernten.orf.at 15.11.07
- Pressemitteilung zu Todesfall in Berliner Krankenhaus Deutsche Alzheimer Gesellschaft 16.06.06
- Verwirrter 75-Jähriger mit Wärmebildkamera gefunden 20min.ch 15.08.05
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mögliche Ursachen:
- Der Demenzkranke will nach Hause: Er meint damit sein Zuhause in der Jahrzehnte vergangenen Zeit, in der er sich wähnt
- Pflichtbewusstsein: Er will z.B. zur Arbeit oder ein Kind abholen
- Unbehagen: Er will sich einer Situation entziehen, die ihm unbehaglich ist (z.B. laute oder unruhige Umgebung)
- Nebenwirkungen von Medikamenten, die Unruhe auslösen können
- Leere, die der Demenzkranke zu füllen sucht
- Suchen eines Gegenstands
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Vorbeugemaßnahmen:
- Möglichkeit schaffen, den Demenzkranken herumlaufen zu lassen
- Beschäftigung anbieten, z.B. Schaukelstuhl, Smarties sortieren, Tisch wischen
- Türen "verstecken", z.B. hinter einem Vorhang, oder wie die Wand tapezieren bzw. streichen
- Tür trickreich verschließen (z.B. Öffnen nur mit Summer der über einen Lichtschalter - ggf. mit Zeitrelais - bedient wird
- Türklinke so anbringen, dass man sie hochziehen - statt niederdrücken - muss, um die Tür zu öffnen
- nach außen führende Wohnungs- bzw. Grundstückstüren verschließen oder zumindest mit einem Signalgeber (z.B Glöckchen) sichern
- Nachbarschaft informieren, damit sie den Umherirrenden ansprechen, helfen und möglicht heimbringen oder wenigstens dessen Angehörige benachrichtigen
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Wiederfinden:
- Hilfsmittel nutzen (s.u. Hilfreiche Produkte)
- Demenzkranken vorbeugen mit perönlicher Identifikation ausstatten, z.B. Namenschilder in der Wäsche, SOS-Anhänger (dort auch Angaben zu notwendiger Medikation z.B. bei Diabetis eintragen)
Lesen Sie hierzu …ein cooles T-shirt onlyme.de, 03.06.10
- Liste mit Orten anlegen und fortschreiben bzw. reduzieren, die der Demenzkranke gerne aufsucht (vor allem die ihn gefährdendenen)
- aktuelle Beschreibung des Demenzkranken (Alter, Größe, Gewicht bzw. Konfektionsgröße, und Fotos) bereithalten
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Hilfreiche Produkte:
- iDobber Personenortung: Schutzengel mit GPS-Ortung – Der iDobber begleitet, gibt Sicherheit im Alltag und hilft beim Auffinden in der Not (2009)
- GPS-Schuhe für Alzheimer-Patienten Focus 06.06.09
Neue Erfindung: GPS-Schuhe für Alzheimer-Patienten diepresse.com 24.10.11
- 13-Jähriger entwickelt Personensuche per Handy onlinekosten.de 11.04.09
- Columba Armband ermöglicht Standortbestimmung von vermissten Alzheimerpatienten News Release 20.11.06
- SOS-Talisman für Demenzkranke
- Hintergrund: Chancen und Risiken der Personenortung "Ich weiß genau, wo Du bist!" c't-TV 17.01.09
- SafetyTrack: das Handy mit GPS Satelliten-Ortung!
- Demente „elektronisch fesseln?" 2004
- LOCOMOTION - Unabhängigkeit für Senioren im Alltag (2003)
- Desorientiertenfürsorge totalwalther.de (2006)
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Literatur:
- Phänomen Hinlauftendenz (2010)
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Ihre Erfahrung ist gefragt!
- Der Student Evren Sapmaz (Tel.: 0160-93917745) schreibt im Rahmen seiner Tätigkeit für das Institut der medizinischen Informatik an der Technischen Universität Braunschweigzurzeit (April 2012) an seiner Diplomarbeit im Bereich „Medizinische Informatik“ zum Thema Einsatz mobiler Endgeräte im Bereich Personenortung bei dementiell erkrankten Menschen. Dabei geht er der Frage nach, ob sich der der Alltag von Menschen mit Demenz mit Hilfe von Gesundheitstechnologien verbessern lässt.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Alltagstauglichkeit von Ortungsgeräten zu bewerten. Zu diesem Zweck hat Evren Sapmaz zwei Fragebögen entworfen, die dazu dienen sollen, Informationen zur Akzeptanz und zum Umgang mit mobilen Endgeräten zu gewinnen und heraus zu finden, welchen Mehrwert derartige Endgeräte heutzutage im Gesundheitsbereich erzielen können.
Die Güte des Ergebnisses hängt maßgeblich davon ab, ob sich ausreichend viele professionelle Pflegekräfte bzw. Angehörige finden, die bereit sind, den jeweils auf sie zugeschnittenen Fragebogen ausfüllen. Die Befragung ist anonym und unterliegt dem Datenschutz.
Hier finden Sie den Fragebogen für Pflegekräfte und hier den Fragebogen für Angehörige.
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